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Rote Karte für Tottenhams Son wird revidiert

6.11.2019 12:23 Uhr

Weil der Videoschiedsrichter seine rote Karte gegen Heung-Min Sonmehr auf das "Danach" als den eigentlichen Vorfall beurteilte, hatte der von Tottenham eingelegte Protest Erfolg.

Der ehemalige Hamburger und Leverkusener Bundesliga-Profi wird somit nicht gesperrt. Der Südkoreaner Son hatte seinen Gegenspieler Andre Gomes attackiert, dieser prallte anschließend auf Tottenhams Verteidiger Serge Aurier und erlitt dabei einen Bruch des rechten Sprunggelenks. Son war zunächst verwarnt worden, doch der Videoschiedsrichter schritt ein - offenkundig unter dem Eindruck der TV-Bilder der schweren Verletzung des Portugiesen. Schiedsrichter Martin Atkinson revidierte daraufhin seine erste Entscheidung und zeigte Son die Rote Karte. Tottenham hatte anschließend Protest eingelegt.

Szene beurteilen, nicht das Danach

"Der VAR hat Sons Tackling und die Szene zu beurteilen und nicht das, was danach passierte", sagte Spurs-Teammanager Mauricio Pochettino.Son hatte unter Tränen den Platz verlassen, er sei auch lange nach dem Abpfiff noch "am Boden zerstört" gewesen, sagte sein Teamkollege Dele Alli. Evertons Kapitän Seamus Coleman kam nach Angaben von Pochettino eigens in Tottenhams Kabine, um Son zu trösten. Gomes (26) wurde am Montag operiert, am Dienstag konnte er das Krankenhaus verlassen. Der FC Everton rechnet mit einer vollständigen Genesung des portugiesischen Nationalspielers.

(be/afp)

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