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Ronaldo zerstört Atletico im Alleingang

12.3.2019 23:10 Uhr

Mit seiner Galavorstellung gegen Atletico Madrid hat sich Cristiano Ronaldo in die Geschichtsbücher des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin geschossen. Im Kopf vieler Experten war die Alte Dame nach der 2:0-Hinspielniederlage bereits ausgeschieden - dann kam CR7. Mit drei Toren konnte der portugiesische Ausnahmefußballer sein Team ins Viertelfinale ballern.

Simeone veränderte seine Mannschaft gegenüber dem zähen 1:0 gegen Leganes in der heimischen Liga auf sechs Positionen. Unter anderem rückte Innenverteidiger Diego Godin wieder in die Startelf, im Sturm sollte der frühere Turiner Alvaro Morata an der Seite von Weltmeister Antoine Griezmann für Torgefahr sorgen. Auch Juve-Trainer Massimiliano Allegri tauschte sechs Mal. Ronaldo kehrte in die erste Elf zurück, Emre Can blieb in der Mannschaft.

Juve übernahm vom Anstoß weg die Kontrolle über das Spiel. Die Spanier konzentrierten sich auf ihre Defensive, gerieten aber fast schon früh in Rückstand. Kapitän Giorgio Chiellini traf in seinem 500. Spiel für Juve aus wenigen Metern (4.), zuvor hatte Ronaldo aber Madrids Keeper Jan Oblak gefoult. In den ersten 20 Minuten spielten sich nahezu alle Aktionen vor dem Strafraum der Spanier ab. Einen Weg in den Sechzehner fand die italienische Offensive zunächst aber nicht. Mit Verzögerung versuchte sich auch Atletico etwas mehr in der Offensive, Koke gab einen ersten Warnschuss ab (22.). Als wenig auf einen Treffer hindeutete, war Ronaldo plötzlich zur Stelle. Eine Flanke aus dem Halbfeld von Federico Bernardeschi versenkte der Portugiese mit einem starken Kopfball. Es war sein 23. Treffer im 34. Pflichtspiel gegen Atletico. Ein weiterer Kopfball Ronaldos verfehlte sein Ziel (43.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff köpfte Morata auf der Gegenseite knapp drüber (45.+2).

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einem frühen Juve-Tor, doch dieses Mal zählte es: Joao Cancelo flankte, Ronaldo köpfte wieder ein. Atletico wirkte angeknockt, Juve drängte auf das dritte Tor. Zwingende Chancen blieben in den folgenden Minuten aus. Rund zehn Minuten vor dem Ende vergab Moise Kean die große Chance zum 3:0 (82.). Ronaldo sorgte per Elfmeter nach Foul von Angel Correa aber für die Entscheidung.

(ce/afp)

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