Symbolbild: imago/Sven Ellger

Rollstuhlfahrer soll Mann mit Messer verletzt haben

31.3.2019 15:55 Uhr

Ein Rollstuhlfahrer soll in einer Asylbwerberunterkunft einen Mitbewohner mit dem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben. Der Mitbewohner ist zwischenzeitlich außer Lebensgefahr, so ein Polizeisprecher.

Das Amtsgericht erließ Haftbefehl gegen den 47-Jährigen. Ihm wird versuchter Totschlag an dem 35-Jährigen vorgeworfen, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte. Die Hintergründe der Tat waren zunächst noch unklar. Der 47-Jährige wurde aufgrund einer körperlichen Erkrankung in ein Haftkrankenhaus gebracht. Der Mann aus Georgien habe sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Nach ersten Erkenntnissen war er am Freitagnachmittag im Rollstuhl in der Gemeinschaftsunterkunft in das Zimmer des 35-Jährigen gefahren. Dort soll er unvermittelt auf den jüngeren Mann aus Guinea-Bissau eingestochen haben. Der 35-Jährige wurde durch mehrere Stiche verletzt und in einem Krankenhaus notoperiert.

(be/dpa)

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