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Röttgen: CDU soll sich vor Sommerpause auf Vorsitz einigen

19.2.2020 10:45 Uhr

Die CDU müsse sich schnell auf eine Lösung für den zukünftigen Parteivorsitz einigen. Das fordert nun der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen. "Ich glaube, dass wir Klarheit schaffen müssen. Wir sind ja in besonderen Zeiten", sagte Röttgen am Mittwoch bei seinem Eintreffen zu einem Gespräch mit der scheidenden CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin.

"Die CDU ist die führende Partei in Deutschland", man könne sich jetzt nicht monatelang immer nur mit sich selbst beschäftigen. "Ich glaube, vor der Sommerpause muss es dann durch sein."

"Ich bin ja auch für das Team, weil die CDU nur im Team zu führen ist"

Er verstehe sich gut mit der Parteivorsitzenden und gehe offen in das Gespräch mit Kramp-Karrenbauer, sagte Röttgen. Auf die Frage, ob auch er für eine Teamlösung bei der Suche nach einem neuen Vorsitzenden sei, antwortete der ehemalige Bundesumweltminister: "Ich bin ja auch für das Team, weil die CDU nur im Team zu führen ist." Röttgen ergänzte aber: "Ich bin aber gegen ein spezielles Verständnis von Teamlösung, das ja ein synonymes Wort für Hinterzimmerlösung geworden ist. Ich bin für offenen Wettbewerb und Transparenz und nicht für Hinterzimmer."

Mit NRW-Ministerpräsident und CDU-Bundesvize Armin Laschet, der wie Ex-Bundestagsfraktionschef Friedrich Merz und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ebenfalls als möglicher Kandidat für den Parteivorsitz gilt, habe er noch nicht gesprochen, sagte Röttgen. Kramp-Karrenbauer wollte im Laufe des Tages auch Laschet und Spahn zu getrennten Beratungen empfangen.

(an/dpa)

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