imago images / lausitznews.de

Rodungen für Teslas Gigafabrik dürfen weitergehen

20.2.2020 23:01 Uhr

Nach einem kurzen Stopp durch Eilanträge von Umweltschützern dürfen die Rodungen für das geplante Tesla-Werk in Brandenburg weitergehen.

Diese Entscheidung teilte am Donnerstagabend das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit. Die Eilanträge von Umweltschützern gegen die vorzeitige Gestattung der Waldrodung auf dem künftigen Tesla-Gelände seien zurückgewiesen worden.

Der Beschluss kann dem Gericht zufolge nicht angefochten werden. Es begründete die Entscheidung damit, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die vorzeitigen Baumaßnahmen zu Recht von den Behörden bejaht worden waren.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte am Wochenende die Rodung von zunächst rund 90 Hektar Wald auf dem Gelände für das Tesla-Werk nach Beschwerden der Grünen Liga Brandenburg und des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern vorläufig gestoppt. Nun wurde dieser Stopp wieder aufgehoben.

Tesla will die Produktion in Grünheide bei Berlin im Juli 2021 starten und dort jährlich bis zu 500.000 Elektroautos herstellen.

(be/afp)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.