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Richter im Weinstein-Prozess will nicht zurücktreten

10.1.2020 9:31 Uhr

Weil er voreingenommen sei, forderte die Verteidigung des wegens sexueller Übergriffe angeklagten Harvey Weinstein, dass sich Richter James Burke zurückziehe. Doch der hat den Antrag auf seine Absetzung zurückgewiesen.

Richter James Burke habe Weinstein auf "voreingenommene und aufrührerische Weise" dazu aufgefordert, sein Handy nicht mehr im Gerichtssaal zu benutzen, hatte die Verteidigung argumentiert. Deswegen müsse er sich zurückziehen. Burke lehnte das ab. In dem Prozess geht es um die Vorwürfe von zwei Frauen - Weinstein soll eine von ihnen 2006 zum Oral-Sex gezwungen haben, die andere soll er 2013 vergewaltigt haben.

(be/dpa)

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