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Rheingold-Sänger Bodo Staiger ist verstorben

11.12.2019 22:18 Uhr

Die Stimme der "Dreiklangsdimensionen" ist tot. Bodo Staiger ist bereits am 04. Dezember im Alter von 70 Jahren verstorben. Staiger war der Kopf und die Stimme hinter dem musikalischen Projekt "Rheingold". Der Song "Dreiklangsdimensionen", der zur Hochzeit der NDW (Neuen Deutschen Welle) entstand und veröffentlicht wurde, ist ein Evergreen, wenn es um die Musik der 1980er geht. Das Umfeld des Sängers sprach von "plötzlichen und unerwarteten" Ableben des Sängers.

Sobald die ersten Takte des Liedes erklingen, das Bodo Staiger bekannt machte, wippt der Fuß mit. Musik und ein Rhythmus, die sich umgehend übertragen. Über das Gehör ins Hirn und dann in den Körper. Die Dreiklangsdimensionen" sind auch heute noch unvergessen. Das gilt ebenso für die Songs "Fanfan Fanatisch" oder "Fluss (du fließt in alter Weise)" aus dem Jahr 1982. Zu jeder 80s Party gehören die Songs von Rheingold.

Elektropop aus Düsseldorf

Rheingold zählte damals in die Kategorie der "Elektropop-Bands", wurde aber wie Fehlfarben, Joachim Witt, Falco und Co in die NDW-Ecke geschoben. Neben Bodo Staiger, der für Gitarre und Gesang zuständig war, spielten bei Rheingold noch Lothar Manteuffel als Texter und Brigitte Kunze am Keyboard eine tragende Rolle.

Bodo Staiger war allerdings auch vor Rheingold schon musikalisch aktiv. So hat er vor dem Projekt mit Marius Müller-Westernhagen und Karl Bartos gearbeitet. In der Zeit nach der NDW gündete Staiger in Düsseldorf die Rheinklang-Studios und zeigte sich als Produzent sowie als Toningenieur aktiv. Vor 12 Jahren, also im Jahr 2007, gab es einen kurzen Rheingold-Flashback.

(Hürriyet.de)

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