Hürriyet

Rettungsteams in Bingöl fast rund um die Uhr im Einsatz

17.6.2020 10:39 Uhr

Ein Toter und Dutzende Verletzte: Nach den schweren Erdbeben am Sonntag und Montag in der östlichen Provinz Bingöl in der Türkei sind derzeit Rettungsmannschaften fast rund um die Uhr im Einsatz.

Die Katastrophen- und Notfallbehörde des Landes (AFAD) hat gut 1000 Mitarbeiter in die Region geschickt, um den Menschen zu helfen und die ersten Aufräumarbeiten zu erledigen. Laut des AFAD sind zudem 500.000 Türkische Lira (rund 64.800 Euro) für Soforthilfe an das örtliche Gouverneursamt geflossen.


"Roter Halbmond" ebenfalls im Einsatz

Wie es heißt, sind die Menschen, die durch die Erdbeben obdachlos geworden sind, mit Zelten, Schlafsäcken und Küchensets versorgt worden. Außerdem wurden mehrere Mobilfunkstationen eingerichtet, weil das örtliche Netz teilweise zusammengebrochen ist. Auch die türkische Hilfsorganisation "Roter Halbmond" beteiligte sich mit 12.500 Mahlzeiten und 4000 Snack-Paketen an den Hilfsmaßnahmen.

Offiziellen Angaben zufolge sind aktuell 30 Personen aus dem Krankenhaus entlassen worden, während vier noch behandelt werden müssen. Seelsorger sind vor Ort im Einsatz. Allerdings kommt die Provinz Bingöl nicht zur Ruhe. Am Dienstagnachmittag erschütterte ein weiteres Nachbeben der Stärke 4,3 den Bezirk Yedisu.

(bl)

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