imago images / Michael Eichhammer

Rekord bei Immobilienverkäufen an Ausländer in der Türkei

23.7.2019 21:18 Uhr

Laut einem Bericht von Nevita International haben Ausländer in der ersten Jahreshälfte Immobilien im Wert von 2,7 Milliarden Euro in der Türkei erworben. Insgesamt wurden im Jahr 2019 von Januar bis Juni 19.952 Immobilien an Ausländer verkauft. Dies entspricht einem Anstieg von 67 Prozent gegenüber den 11.816 verkauften Immobilieneinheiten im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahlen gehen aus dem Bericht hervor, den das Statistikamt der Türkei TÜIK und die Zentralbank veröffentlichten.

Der Verkauf von Immobilien an Ausländer wird in diesem Jahr voraussichtlich einen Rekordwert von 50.000 Immobilieneinheiten erreichen. Istanbul, das Finanzzentrum und die größte Stadt des Landes, die nach 25 Jahren erstmals wieder von der CHP regiert wird, übernahm mit 8.900 Immobilien die Führung bei den Immobilienverkäufen an Ausländer. Auf dem zweiten Rang bei den Verkäufen folgt das beliebte Urlaubsziel Antalya mit 4093 Immobilien und auf dem dritten Platz liegt die türkische Hauptstadt Ankara mit 1111 Immobilienverkäufen an Ausländer.

Die Daten zeigen zudem, dass die Iraker die größte Gruppe bei den ausländischen Immobilienkäufern abbilden. Sie kauften insgesamt 3337 Wohneinheiten in der Türkei. Danach folgen Iraner, die im Erhebungszeitraum 2202 Immobilien erworben haben. Auf dem dritten Rang rangieren Russen mit 1264 Käufen. Ausländer gaben im Durchschnitt 135.000 Euro für eine Immobilie aus, die sie in der Türkei gekauft hatten und generierten so einen Umsatz von insgesamt 2,7 Milliarden Euro. "Die Einnahmen aus Immobilienverkäufen an Ausländer beliefen sich im ersten Halbjahr 2018 auf 1,8 Milliarden Euro", sagte Faruk Akbal, Vorstandsvorsitzender von Nevita International, das Teil der Fuzul Gruppe ist.

(Hürriyet.de)

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