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Reisewarnungen: Auswärtiges Amt will Ampel-System einführen

19.9.2020 13:54 Uhr

Nachdem am 30. September die pauschale Corona-Reisewarnung endet, will das Auswärtige Amt künftig ein "Ampel-System" einführen, berichtet das Fachmagazin für Touristik fvw.

Das AA habe im Bundestag den Mitgliedern des Tourismusausschusses ausführlich erklärt, wie man ab dem 1. Oktober mit den Reisewarnungen verfahren wollen würde.

Das neue Ampelsystem ist an die Corona-Ampel für die Regionen Deutschlands angelehnt – doch es ist noch nicht wirklich klar, ob man dadurch eine differenzierte Datenlage widerspiegeln kann. Wie fvw berichtet, würden viele Staaten die Neuinfektionen nur für das ganze Land ausweisen, nicht regional differenziert.

Das bedeuten die Ampel-Phasen

  • Rot: Risikogebiete, die durch das Robert-Koch-Institut ausgewiesen wurden. Dort besteht erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus. Momentan würde das für rund 125 Länder gelten. Für Rückkehrer gelten aus diesen roten Gebieten Quarantänebestimmungen.
  • Gelb: Länder, in denen zwar Einreisebeschränkungen (z. B. Quarantänepflichten) für Urlauber aus Deutschland gelten, in denen die Situation mit dem Sars-CoV-2 jedoch gut aussieht. Trotzdem rät die Bundesregierung von Reisen in gelb-ausgezeichnete Länder ab.
  • Grün: Länder ohne Einreisebestimmungen, die aus medizinischer Sicht als größtenteils unbedenklich gelten. Momentan würden dazu die meisten EU-Länder und Staaten des Schengen-Raumes sowie 38 zusätzliche Länder zählen.

(be)

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