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Reisen in molliger Wärme: Die Infrarotheizung im Wohnmobil

21.1.2021 15:03 Uhr

Ein Roadtrip mit dem Wohnmobil muss nicht immer in den warmen Sommermonaten stattfinden. Ist das Wohnmobil winterfestgemacht, können Sie auch in den kühleren Monaten des Jahres das Land und die Welt erkunden. Dazu bedarf es jedoch einer Heizung, die Ihren Aufenthalt im Inneren des Wohnmobils ansprechend warm gestaltet. In den meisten Gefährten sind keine oder konventionelle Heizungen verbaut. Warum es sich für sie jedoch lohnen kann, auf eine Infrarotheizung umzuschwenken, erfahren Sie im Folgenden.

Vorteile gegenüber dem konventionellen Heizen

Zunächst einmal gilt es die Unterschiede zwischen der konventionellen Heizung und einer Infrarotheizung herauszukristallisieren. Nur so wird Ihnen klar, welche Vorzüge Sie durch das Verbauen bei Ihren Roadtrips genießen können. Die Infrarotheizung ist sehr platzsparend, da sie aus flachen Paneelen besteht. Diese werden mittels Stromkabel einfach an die Steckdose angeschlossen und bleiben damit flexibel. Durch ihr geringes Gewicht bewegen Sie die Heizung von Bereich zu Bereich innerhalb des Wohnmobils. Nach Ihren Wünschen positionieren Sie die Paneele an den Wänden oder an den Decken. Dabei sparen Sie noch mehr Platz ein. Ausführliche Informationen rund um das Thema Infrarotheizung Wohnmobil finden Sie hier. Detaillierte Beschreibungen der diversen IR-Heizungsmodelle machen Ihnen die Auswahl des passenden Gerätes leicht.
So greifen Sie beispielsweise zu einem Gerät mit Standfüßen. Dieses platzieren Sie stehend in den Räumen. Dies bietet sehr viel Sicherheit, wenn Sie die nächtliche Kälte abwenden möchten. Auch bei einem Roadtrip durch die Türkei, sollten Sie sich auf die nächtlich sinkenden Temperaturen einstellen. Wer nicht in den Sommermonaten auf einen Roadtrip bedacht ist, sondern in den Wintermonaten losfährt, muss sich mit den fallenden Temperaturen auseinandersetzen.
Ein weiterer Vorteil gegenüber den herkömmlichen Heizmethoden: Sie sparen bares Geld. Denn die Kosten für den Strom fallen deutlich geringer aus als für Benzin oder Diesel.
Auch die stetige Verfügbarkeit von Strom auf dem Campingplatz ist gewährleistet. Denn wenn Sie auf einem Campingplatz ankommen, steht Ihnen die Steckdose zum Anschließen des Wohnwagens bereits zur Verfügung.

Geeignet für Allergiker

Wer mit Allergien zu kämpfen hat, weiß, dass die Auswahl der passenden Heizanlage große Auswirkungen haben kann. Saugen Heizanlagen Luft aus dem Äußeren des Wohnmobils an, gelangen Pollen sowie Erreger in den Innenraum. Dies führt zu allergischen Reaktionen sowie Unwohlsein. Hinzu kommt, dass herkömmliche Heizsysteme die erwärmte Luft durch Zirkulation in den Raum einbringen. Dies führt zu einer sehr trockenen Luft, welche die Schleimhäute stark belastet. Eine absolute Zumutung für Allergiker. Mittels IR-Strahlung gelingt es Ihnen hingegen, das schlechte Raumklima zu vermeiden. Denn die IR-Wärme dringt in den Raum ein, ohne die Luftqualität zu beeinflussen oder Pollen umher zu wirbeln. Schließlich erwärmen die IR-Heizkörper keine Luftpartikel, sondern Festkörper des Raumes.

Welche Technik steckt hinter der Infrarotheizung?

Sicherlich sind Ihnen Heizlüfter, Gasheizungen oder auch Warmwasser-Heizungen bekannt. Doch welcher Technik bedienen sich die Infrarot-Strahler bei der Aufwärmung des Raumes? Im Vergleich zu anderen Heizmodellen ist die Technik hinter diesen Geräten sehr einfach gehalten. Dies macht die Heizungen nahezu wartungsfrei sowie kostengünstig im Einkauf. Im Inneren verfügt der Heizkörper über einen Kern aus einem Heizleiter. Dieser wandelt den elektrischen Strom aus der Steckdose in Wärme um. Karbonfasern, Edelstahlfilamente oder Karbonfolie bilden die Heizschicht, welche die Wärme abtransportiert. Die anderen außen liegenden Seiten des Heizkörpers werden thermisch isoliert, um die Abgabe der Wärme gezielt zu steuern. Mit diesem simplen Aufbau geht zudem eine lange Lebensdauer einher. Ebendies wünschen Sie sich in Ihrem Wohnmobil, welches nicht immer in Betrieb ist.

Worauf gilt es bei der Infrarotheizung im Wohnmobil zu achten?

Ob online oder im Baumarkt - IR-Heizungen gibt es in den unterschiedlichsten Modellen und Ausführungen. Da kann es schwerfallen, die richtige Auswahl zu treffen. Wichtige Auswahlkriterien sind beispielsweise die Größe und die Leistung des Gerätes. Die Größe wählen Sie passen zum Raum, welchen es zu beheizen gilt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Leistung: Je höher die Leistung des Gerätes ausfällt, desto schneller sowie effizienter wird Ihr Wohnmobil im Inneren beheizt. Um eine passende Leistung zu erwerben, gilt es, die Isolierung des Wohnmobils, seine Größe sowie die Art der Heizungsinstallation zu berücksichtigen. Schließlich wirkt die Wärme der Infrarotstrahlung anders, wenn diese von der Decke ausgesendet oder aus der Wandseite abgegeben werden.

Im Weiteren gilt es, auf das Material der Heizkörper zu achten. Gängige sowie günstige Modelle verfügen über eine Metalloberfläche. Diese heizt sich jedoch mit der Zeit selbst auf, was zu einer Gefahr werden kann. Kinder könnten sich an der heißen Oberfläche verbrennen. Eine Keramikheizung hingegen speichert nicht nur die Wärme, sondern heizt sich zudem kaum auf. Sie lässt sich daher gut in den Bereich der Kinder im Wohnmobil integrieren.

So integrieren Sie die Heizung sinnvoll

Das Anbringen der Heizkörper sollte mit Bedacht gesehen. Zentrieren sie die Heizkörper in der Mitte des Raumes jedoch nah zu einer Steckdose. So vermeiden Sie störende Kabel, die auf dem Boden liegen und zur Stolperfalle werden. Sollten Sie sich sicher sein, dass die Heizung nicht flexibel zum Einsatz kommen muss, kann sie auch an der Decke angebracht werden. Dies spart sehr viel Platz und bietet gleichzeitig eine intensive Wärmeverteilung im Raum.

(Hürriyet.de)

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