Symbolbild: epa/Watan Yar

Regierungstreue Truppen töten elf Zivilisten

14.8.2019 16:25 Uhr

Nach UN-Angaben sind bei eienm Einsatz regierungstreuer Truppen im Südosten Afghanistans mindestens elf Zivilisten getötet worden. Bei den meisten Opfern vom Sonntagabend in der Provinz Paktia handele es sich um Universitätsstudenten. Auch ein Schulleiter sei darunter, sagte ein Provinzratsmitglied am Mittwoch.

Der Provinzvertreter sprach von 13 Toten. Die UN-Mission in Afghanistan (Unama) forderte auf Twitter ein sofortiges Ende der Gewalt gegen die afghanische Bevölkerung. Die Organisation verwies zudem auf den Umstand, dass der Angriff während des Opferfestes - eine der wichtigsten Feierlichkeiten im Islam - erfolgte.

Laut Unama-Zahlen von Ende Juli starben in der ersten Jahreshälfte in Afghanistan mehr Zivilisten bei Einsätzen regierungstreuer Truppen als durch regierungsfeindliche Kräfte. Bei Attacken Aufständischer oder Milizen wie den Taliban oder dem IS gebe es hingegen mehr Verletzte, etwa bei der Detonation von Autobomben.

(an/dpa)

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