epa/Hayoung Jeon

Redebedarf bei Idee zur Herausgabe von Passwörtern

17.12.2019 15:45 Uhr

Bei den Plänen des Bundesjustizministeriums, Online-Dienste im Kampf gegen Hasskriminalität zur Herausgabe von Passwörtern zu verpflichten sieht die SPD-Chefin Saskia Esken noch Gesprächsbedarf. Esken sagte, bei der Frage, ob Bestandsdaten, insbesondere unverschlüsselte Passwörter, weitergeben werden sollten, sei man noch in der Debatte. «Das ist tatsächlich ein problematischer Punkt.»

Es gehe zwar nicht darum, Anbieter zu zwingen, Passwörter unverschlüsselt zu speichern. «Aber bei manchen Anbietern sind sie eben unverschlüsselt gespeichert», so die Digitalpolitikerin. «Das gehört sowieso verboten», sagte sie unter Verweis auf den Datenschutz. Bei dem Thema müsse noch einmal genau hingesehen werden.

Stärkere Verantwortung der Plattformen

Dass die Plattformen bei der Bekämpfung strafbarer Inhalte aber insgesamt stärker in die Verantwortung genommen werden sollten, sei richtig - etwa mit der Löschung entsprechender Inhalte.

(an/dpa)

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