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Rechtsradikaler Täter räumt Hassverbrechen ein

28.3.2019 0:04 Uhr

Der Rechtsradikale, der in Charlottesville in eine Gruppe Gegendemonstranten gefahren und eine Frau getötet hat, hat sich mehrerer Hassverbrechen schuldig bekannt.

Das berichtete die "Washington Post" am Mittwoch. Der 25-Jährige hatte bei der Tat mit erheblichem politischen Nachhall eine Frau getötet und mehr als 30 Menschen verletzt.

"Feine Menschen auf beiden Seiten"?

Der Fall aus dem Jahr 2017 war weltweit kommentiert worden, weil sich US-Präsident Donald Trump damals nicht eindeutig von den Rechtsradikalen, die teils mit Hakenkreuzfahnen aufmarschiert waren, distanziert hatte. Trump hatte von "einigen sehr feinen Menschen auf beiden Seiten" gesprochen.

Der 25-Jährige Täter war bereits im vergangenen Jahr in einem Verfahren des Bundesstaates Virginia des Mordes für schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Für die Hassverbrechen muss er sich nun vor einem Bundesgericht verantworten.

(be/dpa)