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Rauswurf: Rugby-Star Folau verzichtet auf Einspruch

20.5.2019 7:18 Uhr

Nachdem der australische Rugby-Superstar Israel Folau wegen homophober Äußerungen und dem daraus resultierenden schweren Bruch der Verhaltensregeln aus dem Nationalteam flog, verzichtete er auf einen Einspruch.

Folau waren 72 Stunden Zeit zur Anfechtung des Urteils geblieben, nachdem der nationale Verband RA den bis 2022 datierten Vertrag mit dem 30-Jährigen nach dessen homophoben Tiraden wegen eines besonders schweren Bruchs der Verhaltensregeln gekündigt hatte. Die Frist verstrich. Der streng religiöse Folau hatte auf Instagram ein Bild gepostet, auf dem er unter anderem Homosexuellen, Alkoholikern, Dieben und Atheisten drohte: "Die Hölle erwartet euch. Tut Buße! Nur Jesus kann euch retten." Schon im vergangenen Jahr war Folau durch eine homophobe Äußerung negativ aufgefallen. "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Denjenigen, die nach seiner Bestimmung berufen sind", zitierte Folau am Freitag als Reaktion auf den Rauswurf bei Twitter einen Bibelvers aus dem Neuen Testament.

(be/afp)

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