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Rassismus-Vorfall: ManCity droht mit lebenslanger Aussperrung

8.12.2019 11:33 Uhr

Am Samstag kam es beim Derby zwischen Meister Manchester City und Rekordchampion United erneut zu rassistischen Vorfällen. Jetzt droht der Club mit drakonischen Strafmaßnahmen.

Im Bezug auf rassistische Äußerungen aller Art verfolge ManCity eine "Null-Toleranz-Strategie", teilte der Klub von Star-Teammanager Pep Guardiola mit: "Wer wegen rassistischer Vorfälle schuldig gesprochen wird, wird lebenslang aus diesem Klub ausgesperrt werden."Der brasilianische ManUnited-Profi Fred wurde offenbar von einem Gegenstand getroffen, als er einen Eckball für die Gäste ausführen wollte (67.). Zudem soll Fred in dieser Szene von einem ManCity-Fan mit Affenlauten rassistisch beleidigt worden sein. Der Klub kündigte an, die Vorkommnisse aufzuarbeiten und mit der Polizei zu kooperieren.

"Warum sollten wir ihn nicht erziehen?"

United-Coach Ole Gunnar Solskjaer vertrat eine klare Haltung und will den Täter lebenslang für Fußballspiele sperren: "Warum sollten wir ihn nicht erziehen?", fragte er rhetorisch, "es ist nicht der Fehler von City, es ist sein Fehler. Das hat nichts mit Manchester City zu tun." Der ehemalige Torjäger führte weiter aus: "Es wurde von Kameras aufgenommen, und er sollte nie mehr Zutritt zu seinem Stadion erhalten. Da Verhalten ist inakzeptabel."

(be/afp)

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