imago/Sven Simon

Rangnick hört als Sportdirektor bei RB Leipzig auf

4.6.2019 10:51 Uhr

Trotz der Qualifikation für die Champions League zieht sich Ralf Rangnick aus dem tagesaktuellen Bundesliga-Geschäft bei RB Leipzig zurück.

Der 60-Jährige, der beim Pokalfinalisten zuletzt Trainer und Sportdirektor in Personalunion war, wird nach Informationen von "Sportbuzzer" und "kicker" Fußballchef der Red-Bull-Standorte in New York (USA) und Bragantino (Brasilien). Ob in Rangnicks Aufgabenbereich auch die strategische Verantwortung von RB Leipzig fällt, war zunächst unklar.

Krösche wohl neuer Sportdirektor

Neuer Sportdirektor wird nach "Bild"-Informationen der vorherige Paderborner Markus Krösche. Der 38-Jährige habe am Montag bei den Sachsen am einen Vertrag bis 2022 unterschrieben, berichtet das Boulevardblatt. Für Krösche, der als Sport-Geschäftsführer den Kader für den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn zusammenstellte, muss RB laut Bericht eine Ablöse zahlen.

Dass Rangnick den Trainerposten zur neuen Saison an Julian Nagelsmann abgibt, steht schon länger fest. Durch die neuen Personalentscheidungen hat RB die angestrebte Strukturreform nach intensiven Verhandlungen von Rangnick mit Vorstandschef Oliver Mintzlaff auf den Weg gebracht.

Mintzlaff musste Posten räumen

Eine übergreifende Rolle als "Head of Global Soccer" hatte Mintzlaff bereits von 2014 bis 2017 inne. Allerdings musste der 43-Jährige entsprechend der Vorgaben der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im Rahmen der Entflechtung der beiden RB-Vereine Salzburg und Leipzig seinen damaligen Posten als globaler Fußballchef von Red Bull 2017 aufgeben. Diese Stelle ist seitdem vakant. Rangnicks Vertrag bei Rasen Ballsport Leipzig läuft noch bis zum 30. Juni 2021.

(dpa/afp)

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