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Rüdiger fordert harte Bestrafung für Rassimus

10.2.2019 13:54 Uhr

Rassistische Gesänge und offener Rassismus in Stadien soll nachhaltiger bestraft werden. Das fordert jedenfalls der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger, der in der englischen Premier League beim FC Chelsea unter Vertrag steht und davor in Italien beim AS Rom unter Vertrag stand.

Nationalspieler Antonio Rüdiger hat härtere Sanktionen für rassistische Äußerungen und Gesänge in Fußball-Stadien gefordert. "Etwas vorzulesen und die Fans im Stadion um Respekt zu bitten, das ist alles schön und gut. Letztendlich erwarte ich aber vor allem eine härtere Bestrafung", sagte der Profi des englischen Premier-League-Klubs FC Chelsea der Welt am Sonntag.

Nur harte Strafen können Rassismus im Stadion unterbinden

Der 25-Jährige glaubt, dass das Thema Rassismus "leider nie enden" werde: "Es wird immer Menschen geben, die so sind. Und wenn die Leute nicht hart bestraft werden, wird es Rassismus immer geben, weil sie es immer wieder machen können", sagte Rüdiger. Der gebürtige Berliner war in der Vergangenheit, unter anderem in seiner Zeit bei der AS Rom in Italien, selbst Opfer rassistischer Beleidigungen geworden.

Den Wechsel vom VfB Stuttgart nach Italien in 2015 bereut er aber keineswegs - im Gegenteil: Der Wechsel sei "für mich als Fußballspieler und Mensch das bislang Wichtigste, was ich in meiner Karriere gemacht habe", sagte der Verteidiger.

(ce/afp)

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