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Rückschlag für Paderborn - Dresden vor Klassenerhalt

3.5.2019 22:27 Uhr

Die Aufstiegshoffnungen des Fußball-Zweitligisten SC Paderborn haben einen großen Dämpfer erhalten. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart verlor zum Auftakt des 32. Spieltages das Ostwestfalen-Derby bei Arminia Bielefeld mit 0:2 (0:1) und muss den Verlust des zweiten Platzes fürchten. Dynamo Dresden machte indes den wohl entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt durch ein 2:1 (1:0) gegen den FC St. Pauli.

Am Wochenende könnten Paderborns Verfolger Union Berlin (am Sonntag bei Darmstadt 98) und Hamburger SV (am Samstag gegen den FC Ingolstadt), die nur einen Punkt Rückstand haben, vorbeiziehen. Fabian Klos (42./48.) fügte dem SCP mit seinem Doppelpack die erste Niederlage nach drei Siegen in Serie zu. Vor dem Spitzenspiel gegen den HSV am nächsten Wochenende steht Paderborn nun enorm unter Druck.

Vor 26.300 Zuschauern auf der ausverkauften Bielefelder Alm zwangen die Gäste die Arminia durch aggressives Pressing zu Fehlern - Babacar Gueye (15.) vergab eine Großchance aber leichtfertig. Kurz vor der Pause verlängerte dann Andreas Voglsammer einen Abschlag von Torwart Stefan Ortega per Kopf in den Lauf von Klos, der mühelos zur Bielefelder Führung traf. Auch nach der Pause funktionierte das Erfolgsrezept der Gastgeber bestens. Voglsammer verlängerte eine Ecke an den zweiten Pfosten, wo Klos zu seinem 16. Saisontor einschob.

Dresden quasi gerettet

Dresden baute durch den Sieg den Vorsprung vor dem 1. FC Magdeburg auf dem Relegationsplatz auf neun Punkte aus. Sollte Magdeburg am Samstag (13.00 Uhr/Sky) beim VfL Bochum nicht gewinnen, wäre Dresden gerettet. St. Pauli verspielte wohl seine letzte vage Chance auf den Bundesliga-Aufstieg.

Patrick Ebert verwandelte einen umstrittenen Handelfmeter zur Dresdner Führung (23.). Der Ball war Jan-Philipp Kalla nach Eberts Schuss von der Brust an die Hand gesprungen. Für den Ausgleich sorgte Dimitrios Diamantakos (57.). Dzenis Burnic sicherte den Gastgebern, die auf ihren wechselwilligen Stammtorhüter Markus Schubert verzichtet hatten, vor 30.803 Zuschauern den Sieg (75.).

(ce/afp)

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