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Rakete aus Gazastreifen trifft Israel

29.1.2020 23:48 Uhr

Wie die israelische Armee am Mittwochabend meldete, ist Israel mit einer Rakete angegriffen worden. Das Geschoss soll aus dem Gazastreifen abgefeuert sein worden. Der Beschuss erfolgte zeitnah nach der Verkündung des Nahost-Planes von US Präsident Donald Trump und der Aussage der Armee, man wolle sich im Westjordanland wie auch in Gaza präsenter zeigen.

Aus dem Gazastreifen ist nach Angaben der israelischen Armee am Mittwochabend eine Rakete auf Israel abgefeuert worden. Es ist der erste Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf Israel seit der Vorstellung des Nahost-Plans durch US-Präsident Donald Trump am Dienstag. Kurz zuvor hatte die israelische Armee angekündigt, ihre Truppenpräsenz im Westjordanland und an der Grenze zum Gazastreifen zu erhöhen.

US-Vorschlag durch die Palästinenser abgelehnt

Trump hatte seinen lange erwarteten Nahost-Plan am Dienstag im Beisein von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Washington vorgestellt. Laut Trump soll der Plan eine "realistische Zwei-Staaten-Lösung" ermöglichen. Allerdings knüpfte der US-Präsident die Gründung eines eigenen palästinensischen Staates an zahlreiche Bedingungen, darunter die Entwaffnung der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen. Zudem soll Jerusalem dem Plan zufolge "ungeteilte Hauptstadt" Israels sein.

Die Palästinenser lehnten den US-Vorschlag umgehend ab. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sprach von einer "Verschwörung". Die Hamas betonte, sie werde "keinen Ersatz für Jerusalem als Hauptstadt des palästinensischen Staates akzeptieren und kündigte an, sich "in allen Formen" gegen den Plan "zur Wehr zu setzen".

(ce/afp)

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