afp

Queen-Gitarrist Brian May bringt Musik mit Astrophysik zusammen

19.12.2018 21:31 Uhr

Brian May ist nicht nur Gitarrist von Queen, er ist auch Doktor der Astrophysik. Und seine neue Single "New Horizons" (Ultima Thule Mix) ist ein Tribut an die Nasa-Sonde - und Begleitmusik zugleich.

Die Nasa-Sonde "New Horizons" wird am Neujahrstag die bislang längste Weltraumstrecke zurückgelegt haben. Pünktlich zu dem historischen Ereignis erscheint auch Mays "New Horizons (Ultima Thule mix)". Ein an der Mission beteiligter Nasa-Wissenschaftler hatte May gebeten, den Vorbeiflug der Sonde an dem kosmischen Objekt Ultima Thula musikalisch zu begleiten. "Für mich war es eine aufregende Herausforderung, die beiden Seiten meines Lebens - Musik und Astrophysik - zusammenzubringen", erklärte May. Erste Hörproben, Gitarrenklänge zur Stimme des kürzlich verstorbenen legendären Astrophysikers Stephen Hawking, gibt es schon jetzt auf www.brianmay.com.

Die "unaufhörliche Sehnsucht", das Universum zu verstehen

Er sei von der Idee "beflügelt" gewesen, dass es sich um das am weitest entfernte Objekt im Weltall handle, das durch die Aufnahmen der Sonde "New Horizons" von der "Hand des Menschen" berührt werde, erklärte May. Die Mission sei für ihn das Sinnbild für die "unaufhörliche Sehnsucht" des Menschen, das Universum zu verstehen. Ultima Thule liegt etwa 1,6 Milliarde Kilometer hinter dem Pluto. Bis heute wissen die Forscher nicht, um was es sich bei dem Objekt genau handelt. Aufschluss erhoffen sie sich nun von den Aufnahmen der Raumsonde. Diese hatte schon vor drei Jahren bei ihrem Vorbeiflug an Pluto spektakuläre Fotos des Zwergplaneten geliefert.

(be/afp)