dpa

Psychiatrie-Patient stirbt nach Sicherheitsdienst-Einsatz

27.4.2019 18:22 Uhr

Am Ostersonntag wurde ein 34-jähriger Kameruner von Mitarbeitern eines Sicherheitsdiensts gewaltsam fixiert und verlor das Bewusstsein. Fünf Tage später verstarb der Psychiatrie-Patient auf dem Gelände des Hamburger Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Das Landeskriminalamt ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge, teilte die Polizei am Samstag auf Anfrage mit.

Bereits zuvor hatte die Polizei gegen die Ärztin und die drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Ermittlungen eingeleitet. Der Leichnam soll jetzt obduziert werden, um die genaue Todesursache zu klären. Das UKE bestätigte, dass der Patient am Freitag auf der Intensivstation gestorben ist. "Der Patient hatte sich der Anordnung der Unterbringung widersetzt und musste von dem zwischenzeitlich hinzugerufenen Sicherheitsdienst des UKE fixiert werden, als er aus bisher ungeklärten Umständen zusätzliche medizinische Hilfe benötigte", heißt es in einer Stellungnahme.

(be/dpa)

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