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PSG siegt, aber Fans pöbeln wegen CL-Aus

17.3.2019 23:48 Uhr

Ganz Frankreich scheint dieser Tage ein Pulverfass zu sein. Nicht nur, dass die "Gelbwesten" randalieren, sondern auch in der Ligue 1 im Fußball ist die Hölle los. So wollen die Fans von Paris St. Germain es ihrem Team offenbar nicht verzeihen, wie sie in der Champions League ausgeschieden sind. Auch beim Sieg in der Liga gegen Olympique Marseille gab es lautstarken Protest der Fans von PSG.

Begleitet von erneuten Protesten aus der eigenen Kurve hat der französische Fußballmeister Paris St. Germain in der Ligue 1 seinen siebten Sieg in Serie geholt. Gegen Olympique Marseille setzte sich das Team von Trainer Thomas Tuchel 3:1 (1:0) durch und hat an der Tabellenspitze 20 Punkte Vorsprung. Nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League hatten PSG-Fans die Mannschaft zuletzt bei einer öffentlichen Trainingseinheit im Prinzenpark-Stadion beschimpft. Nun gingen die Proteste weiter.

Ultras nahmen demonstrativ zu Spielbeginn ihre Plätze nicht ein, zudem wurden Plakate gezeigt. "Wir vergessen nicht" oder "Geldscheine, wo das Herz hingehört", stand darauf. Tuchel hatte für die Aktionen beim Training wenig Verständnis aufgebracht. "Das hilft nicht. Ich weiß, dass sie enttäuscht sind, aber sie müssen es nicht wieder und wieder zeigen", sagte Tuchel. Weltmeister Kylian Mbappe (45.+2) und der Argentinier Angel di Maria (55./66.) sorgten für den Sieg. Valere Germain (46.) glich zwischenzeitlich aus, OM-Schlussmann Steve Mandanda sah die Rote Karte (62.). In der Nachspielzeit verschoss Mbappe noch einen Foulelfmeter. Der verletzte 2014er-Weltmeister Julian Draxler fehlte erneut, der frühere Schalker Thilo Kehrer wurde in der 37. Minute eingewechselt.

(ce/afp)

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