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PSG fegt Galatasaray 5:0 vom Platz

11.12.2019 23:37 Uhr, von Chris Ehrhardt

Im letzten Gruppenspiel der Champions League musste der türkische Rekordmeister Galatasaray Istanbul zu Paris Saint-Germain reisen. Die Chancen auf den dritten Platz und ein Weiterspielen in der Europa League standen schlecht. Und so kam es, wie es kommen musste. Die Löwen kamen gegen PSG mit 0:5 unter die Räder und sind raus.

Fatih Terim sah wohl schon da voraus, was kommen würde. Darum versuchte er hinten mit einer Viererkette dicht zu machen. Doch auch das nutzte am Ende herzlich wenig. Haushoch war der französische Meister seinem türkischen Pendant überlegen. Das war ein echter Klassenunterschied – wenn nicht sogar zwei Klassen. Besonders aus dem Grund, dass Thomas Tuchel seine erste Elf mit drei Reservisten auffüllte. Immerhin schaffte es Cimbom, dass man 32 Minuten keinen Treffer hinnehmen musste. Doch nach feinem Zuspiel von Kylian Mbappe machte Mauro Icardi das 1:0 für PSG in der 32. Minute. In der 35. Minute schepperte es erneut und diesmal war Neymar der Vorarbeiter, woraufhin Pablo Sarabia vollstreckte – 2:0. Damit ließen es die Franzosen gut sein – vorerst.

Sicher wird Fatih Terim seinem Team eine Kabinenansprache gehalten haben. Rausgehen, guten Fußball zeigen, Widerstand leisten – und ähnlich nette Worte. Das Ganze hielt dann bis zur 46. Minute. Mbappe machte die komplette Abwehr nass, ließ sie stehen wie Slalomstangen, brachte Neymar ins Spiel und der dröhnte die Kugel humorlos ins Netz – 3:0 und das wars dann wohl. Das 4:0 ließ bis zur 63. Minute auf sich warten und wieder war das geniale Duo vorne zu gewitzt für die Löwen. Neymar auf Mbappe, der aufs Tor und vielen Dank. Schön anzusehen und es zeigte schonungslos auf, wo Galatasaray im internationalen Vergleich steht. In der 84. Minute durfte sich auch noch Joker Edison Cavani in die Liste eintragen. Der Holländer Ryan Donk foulte Mbappe im Strafraum, es gab den Elfer und den machte Cavani locker rein – 5:0 und das war dann auch der Endstand. Hätte PSG mehr dran gezogen, hier wären noch mehr Treffer drin gewesen. Die Bilanz der Löwen – zwei Punkte, minus 13 Tore – ist mehr als ernüchternd. Ein Grund mehr, in der Süper Lig und im türkischen Pokal Vollgas zu geben.

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