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Prozess: Kunden-Limousine nach Spritztour angezündet

25.3.2019 16:34 Uhr

Der Sohn eines Autowerkstatt-Besitzers ist zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, da er die Limousine eines Kunden "geborgt" und angezündet hat. Das Amtsgericht sprach den 24-Jährigen am Montag der Brandstiftung schuldig.

Er hatte sich die repräsentative Oberklasse-Limousine für eine nächtliche Spritztour mit zwei Freunden aus der väterlichen Werkstatt "geborgt". Dabei war bei Tempo 200 auf der Autobahn 43 bei Haltern am See ein Hinterreifen geplatzt. Das Auto schleuderte in die Leitplanke. Um die Spritztour zu vertuschen und die Fingerabdrücke zu vernichten, zündete das Trio den Wagen kurzerhand an.

13.000 Euro Schaden bereits von Trio ersetzt

Der 22-Jährige, der den Wagen gesteuert hatte, wurde deswegen zu sechs Monaten und ein 31-Jähriger zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Autobesitzer, ein 40-jähriger Geschäftsmann, hatte den gebrauchten Wagen einen Monat zuvor gekauft und zur Reparatur in die Werkstatt gegeben. Den Schaden - 13.000 Euro - hat ihm das geständige Trio bereits ersetzt.

(gi/dpa)