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Protestcamp vor Kanzleramt geplant

19.9.2019 12:11 Uhr

Mit einem Protestcamp wollen junge Umweltschützer in der Nähe des Bundeskanzleramts in Berlin gegen die Klimapolitik protestieren. Wie schon im Juni wollten sie am Donnerstag dort Zelte aufbauen und eine Woche lang Arbeitsgruppen abhalten und demonstrieren.

Einige hundert Teilnehmer werden erwartet, wie die Veranstaltergruppe We4Future am Donnerstag mitteilte. Unterstützt werden sie von Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace und Fridays for Future.

Von Mojib Latif bis zu Carola Rackete

Der Klimaforscher Mojib Latif rief ebenso zur Teilnahme auf wie die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete. "Gesellschaften brauchen für rapide Veränderung friedlichen Massenprotest. Deshalb ist es wichtig, sich zum solidarisieren, informieren und vernetzen - das We4Future-Camp bietet dafür einen Raum", erklärte Rackete.

Über Pfingsten standen auf der Wiese vor dem Veranstaltungsort Tipi am Kanzleramt sechs Gemeinschaftszelte und bis zu 40 kleine private Zelte. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hatte damals erst kurz vor dem Start des Camps entschieden, dass private Zelte erlaubt sind. Die Polizei hatte zunächst nur größere Versammlungszelte genehmigt.

In Berlin und zahlreichen anderen Städten sind am Freitag große Protestveranstaltungen geplant. Zehntausende Menschen wollen dem Aufruf der Schülerbewegung Fridays for Future folgen und für mehr Klimaschutz demonstrieren. In Berlin haben zwei Protestgruppen Straßenblockaden angekündigt.

(an/dpa)

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