DHA

Prof. Dr. Tevfik Özlü: "Keine zweite Covid-19-Infektionswelle, wenn wir Maßnahmen einhalten"

22.5.2020 19:56 Uhr

Prof. Dr. Tevfik Özlü, Mitglied des Wissenschaftsrates zum Coronavirus in der Türkei, hat eine deutliche Sichtweise zu Civid-19. Er sagte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur DHA, dass dem Land nicht zwingend eine zweite Infektionswelle droht – wenn sich die Bevölkerung strikt an die Maßnahmen des Gesundheitsministeriums und des Wissenschaftsrates hält.

Prof. Dr. Tevfik Özlü sagte dazu: "Wir haben die erste Welle noch nicht überstanden. Wir sind dabei, sie zu beenden und das läuft gut. Ich hoffe, dass die Zahlen weiter sinken und die Kontrolle über Covid-19 nach Bayram zunimmt. Wenn wir die Vorsichtsmaßnahmen befolgen, können wir unser normales Leben zurückerhalten, ohne eine zweite Welle zu erleben."

"Die Kontrolle der zweiten Welle kann einfacher sein"

In Anbetracht der nahenden Feiertage zu Bayram warnte der Professor eindringlich, dass im Falle des Fallenlassens der Vorsichtsmaßnahmen in der Bevölkerung die Dauer verlängert würde und es zu einer Welle kommen könnte. Prof. Dr. Özlü sagte: "Aber soweit ich sehen kann, gab es bisher keine signifikanten Steigerungsraten während des Übergangs zum kontrollierten sozialen Leben. Es gab tägliche Schwankungen, aber diese blieben auf einem vernünftigen und vorhersehbaren Niveau. Das ist auch erfreulich. Wir müssen alle versuchen, die erste Welle so schnell wie möglich abzuschließen. Wir dürfen unsere Maßnahmen nicht aufgeben, sondern wir müssen diesen Prozess der ersten Welle so schnell wie möglich erfolgreich abschließen."

Der Professor wies auf die Erfahrungen aus anderen Ländern hin, die ein Wiederaufleben des Virus reagiert hatten. Er sagte, dass es immer die Wahrscheinlichkeit einer prägnanten zweiten Welle gene würde – wie in China, Südkorea und Singapur zu beobachten war. "Aber wir sind bei der zweiten Welle besser ausgerüstet, erfahrener und erfolgreicher als in der ersten Welle. Ich glaube, weil wir mit dem Virus vertraut sind, wissen wir, dass wir damit umgehen können. Wir haben gesehen, dass die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, funktionierten und wir haben gelernt, dass wir das Virus besiegen können."

Maßnahmen weiter genau befolgen

Prof. Dr. Tevfik Özlü betonte, wie wichtig das kontrollierte soziale Leben sei. "Das Wichtigste, das Unverzichtbare dabei ist die Einhaltung der sozialen Distanz. Was für jeden in jeder Umgebung, jederzeit und überall unverzichtbar ist, ist die Distanz von ein bis zwei Metern zu anderen Menschen, um sich selbst und Dritte zu schützen. Das ist und bleibt sehr wichtig", sagte er. Auch dem Tragen von Masken maß er große Bedeutung zu.

Gerade in Bereichen, die schnell überfüllt sein können. Auch die Ausgänge aus dem Haus gilt es auf wichtige Situationen zu beschränken: "Wenn wir das Haus zum Spaß verlassen, nur um unsere Zeit zu verbringen, birgt das Gefahren. Handhygiene und Oberflächenreinigung sind ebenfalls wichtig. Ich gehe davon aus, dass unsere Vitamin-D-Synthese zunehmen wird, sodass sich auch die Übertragung verlangsamt und wir glücklichere und hoffnungsvollere Tage erleben."

(ce)

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