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Prof. Dr. Özkan: Normalisierungsprozess in Istanbul, Ankara & Izmir könnte länger dauern

24.5.2020 11:58 Uhr

Das Mitglied des türkischen Corona-Wissenschaftsrats, Professorin Dr. Secil Özkan, hat verkündet, dass der Normalisierungsprozess nach dem Ausbruch des Virus in Städten mit vielen Einwohnern länger dauern könnte. "Bei dem Übergang zur neuen Normalität erwarten wir, dass er in Städten mit hoher Einwohnerzahl wie Ankara, Istanbul, Izmir, etwas später eintreten wird", so Prof. Dr. Özkan.

Aufhebung der Maßnahmen Schritt für Schritt

Prof. Dr. Secil Özkan von der medizinischen Fakultät der Gazi Universität in Istanbul wies darauf hin, dass die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus – die Ausgangssperre für Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahren, die Schließung der Schulen etc. – schrittweise erfolgte und schrittweise wieder gelockert werden müssen. Mit dem 11. Mai [an dem Frisöre und Einkaufszentren wieder öffnen durften, Anm. d. Red.] habe man den ersten Schritt zur neuen Normalität getan.

Vier bis acht Wochen

Professorin Dr. Özkan betonte, dass momentan für 15 Provinzen weiterhin Reisebeschränkungen gelten und an diesem Wochenende bis Dienstag einschließlich in allen 81 Provinzen ein Ausgangsverbot besteht und sich diese Maßnahmen positiv auswirken werden. "Wir werden die Schritte, die am 11. Mai begonnen haben, in den nächsten vier bis acht Wochen weiterführen. Während der Planung kann man aber nicht sagen 'Diese Provinz wird morgen geöffnet, die Andere drei Tage später', wir müssen die Daten weiterverfolgen. Man muss die Zahlen der Neuinfektionen, der Todesfälle und der Genesenen sehr genau verfolgen und von Provinz zu Provinz einzeln bewerten. Rund 60 Prozent aller Fälle treten in Istanbul auf." Deshalb könne sich der Normalisierungsprozess in der Millionenstadt am Bosporus auch etwas länger hinziehen, so Prof. Dr. Özkan.

(be)

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