Premier Johnson besteht auf Nachverhandlungen

26.7.2019 12:00 Uhr

Der neue britische Premierminister Boris Johnson stellte sich am Donnerstag erstmals als Regierungschef vorm Parlament in London vor. Er fordert neue Nachverhandlungen des Brexit-Abkommens mit der EU. Falls das nicht geschehe, müsse Großbritannien am 31. Oktober ohne einen Deal die EU verlassen, warnte er. Aber Brüssel reagierte prompt, mit einer Absage: Kein neues Geschacher! Das mit Johnsons Vorgängerin Theresa May ausgehandelte Austrittsabkommen sei der "bestmögliche Deal", hieß es. Klare Worte. Damit bleibt Johnson nur ein Brexit mit dem bisherigen bereits ausgehandelten Abkommen, oder ein ungeregelter, harter Austritt. Johnson ist aber auch so optimistisch: in seiner Rede sagte er den Briten eine glorreiche Zukunft voraus. Seine Aufgabe sei es, das Vereinigte Königreich zum großartigsten Land der Erde zu machen.

(it/dpa)