epa/Bob Pearson

Prüfung von Reise-Optionen nach Spanien

4.11.2019 16:43 Uhr

Greta Thunberg, die schwedische Klimaaktivistin, sucht weiter nach einer Möglichkeit, aus Nordamerika rechtzeitig zur Weltklimakonferenz nach Madrid zu gelangen. Die 16-Jährige erwägt derzeit verschiedene Optionen, bestätigt ist aber noch nichts, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus dem Umfeld der jungen Schwedin erfuhr.

Eine Reise per Flugzeug schließt sie demnach aber definitiv aus. Wegen der hohen CO2-Emissionen von Flugreisen fliegt Thunberg generell nicht. Damit bleibt ihr im Grunde nur eine Schiffsreise - und die Zeit drängt.

Konferenz in Chile wurde abgesagt

Eigentlich sollte die Weltklimakonferenz diesmal in Santiago de Chile stattfinden. Die Konferenz war einer der Hauptgründe dafür gewesen, warum Thunberg im August per Hochsee-Segeljacht über den Atlantik gereist war. Chile sagte die Konferenz aber wegen der heftigen sozialen Proteste im Land ab, Spanien sprang daraufhin als Gastgeber ein. Das Spitzentreffen soll nun vom 2. Dezember an in Madrid abgehalten werden. Thunberg will trotz des Ortswechsels dabei sein bei der Konferenz - bis dahin hat sie aber nur noch vier Wochen, um aus den USA auf ihren Heimatkontinent zurückzukehren.

Zuletzt hatte sich die Aktivistin am vergangenen Freitag in der US-Westküstenmetropole Los Angeles befunden, um dort gemeinsam mit anderen für einen beherzteren Kampf für einen stärkeren Klimaschutz zu protestieren. Unter anderem hatte sie sich zuletzt auch mit Hollywood-Star Leonardo DiCaprio getroffen, der sich ebenfalls seit längerem für den Kampf gegen den Klimawandel einsetzt.

(an/dpa)

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