epa/Tiago Petinga

Präsident von Mosambik mahnt zur Ruhe

26.4.2019 17:52 Uhr

Mosambiks Präsident Filipe Nyusi hat nach dem Zyklon "Kenneth" zur Ruhe aufgerufen. "Die Menschen von Mosambik wissen, wie sie mit solchen Katastrophen umgehen", sagte er in einer Fernsehansprache am Freitag.

Die Regierung werde Ressourcen mobilisieren, um angemessen zu reagieren. Nyusi zufolge gab es bislang keine Todesopfer.

90 Prozent der Häuser zerstört

Der tropische Wirbelsturm "Kenneth" traf in der Nacht zum Freitag in der Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks auf Land. Laut der Katastrophenschutzbehörde ist die Zerstörung in einigen Bezirken gering, allerdings wurden etwa im Bezirk Ibo rund 90 Prozent der Häuser zerstört.

Erst Mitte März hatte Zyklon "Idai" Teile von Mosambik sowie Simbabwe und Malawi verwüstet. In Mosambik kamen rund 600 Menschen ums Leben, Hunderttausende Menschen waren zeitweise obdachlos.

(an/dpa)