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Präsident Macron zu Kompromissen bei Rentenreform bereit

18.12.2019 12:24 Uhr

Zwei Wochen nach Beginn der Proteste und Streiks gegen die Rentenreform in Frankreich zeigt sich Präsident Emmanuel Macron doch noch kompromissbereit. Der Staatschef sei willens, die Pläne "nachzubessern", erklärte der Elysée-Palast am Mittwoch vor neuen Verhandlungen der Regierung mit den Gewerkschaften.

Dies gelte insbesondere für die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf faktisch 64 Jahre. Der Präsident werde sein zentrales Reformvorhaben aber "weder aufgeben noch verfälschen", hieß es.

Macrons Ziel sei es, den Franzosen eine Streikpause an Weihnachten zu ermöglichen, betonte sein Büro in Paris. Die Gewerkschaften hatten zuvor mit Aktionen bis Ende Dezember gedroht, falls die Regierung ihre Reformpläne nicht zurückzieht.

Regierungschef Edouard Philippe trifft die Gewerkschaftschefs zu Einzelgesprächen am Nachmittag, am Donnerstag ist eine gemeinsame Verhandlungsrunde mit allen Sozialpartnern geplant.

(be/afp)

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