epa/Enrique Garcia Medina

Präsident Macri mit hohen Verlusten

12.8.2019 9:52 Uhr

In Argentinien geht bei den allgemeinen Vorwahlen der frühere Kabinettschef der früheren Präsidentin Cristina Kirchner, Alberto Fernández, als stärkster Präsidentschaftskandidat hervor. Der Bewerber der Bewegung "Frente de Todos" (Front Aller) kam am Sonntag nach Auszählung von fast 90 Prozent der Stimmen auf rund 47 Prozent und besiegte damit deutlich den amtierenden Präsidenten Mauricio Macri.

Die in eine Reihe von Korruptionsverfahren verwickelte Ex-Staatschefin Kirchner bewirbt sich an der Seite von Fernández um das Amt der Vizepräsidentin.

Vorwahlen zur Bereinigung des Bewerberfeldes

Die verpflichtenden Vorwahlen dienen zur Bereinigung des Bewerberfeldes und gelten als wichtiger Stimmungstest für die Präsidentenwahl im Oktober.

Macri und seine Bewegung "Juntos por el Cambio" (Gemeinsam für den Wandel) erreichten rund 32 Prozent der Stimmen. "Es tut mir weh, nicht die Unterstützung bekommen zu haben, auf die wir gehofft hatten", sagte Macri am Abend (Ortszeit) im Wahlkampfhauptquartier der Bewegung. "Das verpflichtet uns, ab morgen unsere Bemühungen zu verstärken."

(an/dpa)

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