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Präsident Erdogan: Wir werden das "Syrien-Problem" auf "dem Feld" lösen

30.3.2019 11:44 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am 30. März, dass er das "Syrien" nach den Kommunalwahlen in der Türkei "definitiv" lösen werde. Von einer "Lösung auf dem Feld" und nicht "am Tisch" war die Rede.

"Wir werden als erste Amtshandlung nach den Wahlen das Syrien- Problem auf jeden Fall – wenn möglich - auf dem "Feld" und nicht am Tisch lösen", sagte Recep Tayyip Erdogan auf einer Wahlkundgebung in Istanbul. Erdogan sagte ferner, dass diejenigen, die die Südgrenze der Türkei mit einem Terrorkorridor schließen wollen, niemals dazu die Chance bekämen. "Wir haben denen, die dies versucht haben, die notwendige Lektion erteilt und wir werden in Zukunft dasselbe mit ihnen machen", fügte er hinzu.

Operation in Anlehnung an "Olivenzweig"

Die Türkei hat mehrfach betont, dass sie "die Bildung eines terroristischen Korridors entlang der südlichen Grenze zu Syrien nicht zulasse". Zu diesem Zweck solle es eine Operation östlich des Euphrats in Syrien geben, bei dem der angebliche syrische Ableger, der PKK, die sogenannte YPG, zur Zielscheibe erklärt würde. Die PKK wird – im Gegensatz zur YPG - nicht nur von der Türkei, sondern ebenso den USA und der EU als terroristische Organisation geführt.

Die zu erwartende Operation würde auf zwei weitere türkische Operationen in Syrien seit 2016 - Operation Euphratschild und Operation Olivenzweig - folgen.

(Hürriyet Daily News)