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Präsident Erdogan besichtigt Antikstadt Stratonikeia

20.8.2019 16:25 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine Gattin Emine Erdogan haben am Dienstag die Antikstadt Stratonikeia in der Provinz Mugla besichtigt. Die antike Stadt ist, trotz ihrer relativen Nähe zu bekannten kulturellen Stätten wie Halikarnassos, relativ unbekannt. Bei seinem Besuch versprach Präsident Erdogan in Begleitung seiner Gattin Emine die weiteren Ausgrabungen der weitestgehend versunkenen Stadt zu unterstützen und Stratonikeia touristisch weiter zu erschließen.

Stratonikeia ist bekannt als eine der größten weißen Marmorstädte der Welt. Erbaut wurde sie Anfang des 3. Jahrhunderts v. Chr. von König Antiochos I., der sie nach seiner Frau Stratonike benannte. Prof. Dr. Bilal Sögüt, Leiter der örtlichen Ausgrabungen, begleitete das Präsidentenpaar durch die Stätte und informierte zu historischen Fakten und aktuellen Erkenntnissen.

Dorfplatz und Theater wiederaufbauen

Nach dem Rundgang wurde dem Präsidenten eine handgefertigte Leinwand mit Bleistiftzeichnungen der Gebilde von Stratonikeia überreicht. Der Präsident bat, den Künstler persönlich kennenzulernen. Im gemeinsamen Gespräch erkundigte er sich nach den Details der künstlerischen Arbeit. Erdogan brachte zudem seine Begeisterung für die historische Stadt zum Ausdruck. Unterdessen versprach er die Arbeiten der Ausgrabungen sowie die Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit zu unterstützen. Ebenso sicherte er zu, alle Anweisungen einzuleiten, um den Dorfplatz und das Theater aufzubauen.

Der Besuch des Präsidentschaftspaares Recep und Emine Erdogan in Stratonikeia erfolgte unter Ausschluss der Presse, nach der Besichtigung verließen sie die Stadt.

(be)

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