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Präsident Erdogan verkündet größten Erdgasfund der türkischen Geschichte

21.8.2020 14:28 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verkündete am Freitagnachmittag in einer Ansprache an die Nation die "frohe Botschaft": Das Explorationsschiff Fatih ist in der als Tuna 1 bekannten Schwarzmeerregion auf das bisher größte gefundene Erdgasvorkommen in der türkischen Geschichte gestoßen.

Der Präsident erklärte, dass 320 Milliarden Kubikmeter gefunden worden wären, aber dass diese Menge im Verlauf der Erschließung noch anwachsen könne. Das Ziel sei es, die Erdgasvorkommen in der Schwarzmeerregion bereits 2023 nutzen zu können.

Eine "neue Ärä"

Die Verkündung erfolgte, nachdem Erdogan am 19. August angekündigt hatte, am 21. August "gute Nachrichten" zu überbringen, die eine "neue Ära" für die Türkei einläuten würden.

Kurz nach Erdogans Äußerungen am 19. August berichtete Bloomberg, dass die Türkei einen Gasfund im Schwarzen Meer gemacht habe, wobei ihr Bericht auf zwei Personen mit direktem Wissen über die Angelegenheit beruhte. Nach der Veröffentlichung dieses Berichts forderte Fahrettin Altun, Kommunikationsdirektor des türkischen Präsidenten, die Menschen auf, "Spekulationen zu ignorieren", die sich auf Erdogans Ankündigung berufen würden.

Am 20. August wurden neue Informationen bekannt, als zwei türkische Beamte Reuters sagten, die Türkei habe 800 Milliarden Kubikmeter Erdgas im Schwarzen Meer gefunden. Obwohl sich die Entdeckung von Erdgas als eben diese "gute Nachricht" herausstellte, berichtigte Erdogan die Spekulationen über das Volumen der Entdeckung klar und sagte, dass es sich auf 320 Milliarden und nicht 800 Milliarden Kubikmeter belaufe. Allerdings betonte der türkische Präsident auch die Wahrscheinlichkeit, noch mehr Erdgas in der Region zu finden.

Zuletzt aktualisiert : 8/21/2020 15:06

(be)

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