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Präsident Erdogan: Türkei steht Libanon zur Seite

5.8.2020 9:16 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und hochrangige türkische Beamte drückten am 4. August ihre Trauer aus, nachdem eine massive Explosion die libanesische Hauptstadt Beirut erschütterte, über 100 Menschen tötete und Tausende verletzte.

In einem Telefonat sprach Erdogan seinem Amtskollegen Michel Aoun und dem libanesischen Volk sein Beileid aus, teilte die türkische Kommunikationsdirektion in einer Erklärung mit. Erdogan sagte, die Türkei stehe dem Libanon zur Seite und sei bereit, dem libanesischen Volk humanitäre Hilfe, hauptsächlich für die Gesundheitsversorgung, zukommen zu lassen.

"Wir werden dem Libanon immer zur Seite stehen"

Er veröffentlichte auch eine arabische Nachricht auf Twitter. "Ich möchte den Verwandten derer mein Beileid aussprechen, die bei der Explosion im Hafen von Beirut ihr Leben verloren haben, und ich wünsche ihnen Geduld und Ausdauer von Allah. Ich wünsche den Verletzten baldige Heilung. Wir werden dem Libanon und unseren libanesischen Brüdern immer zur Seite stehen", fügte er hinzu.

Der türkische Vizepräsident Fuat Oktay drückte dem libanesischen Volk sein Beileid aus und fügte hinzu, Ankara sei bereit zu helfen.

Außenminister Mevlüt Çavusoglu wünschte in einem Tweet Allahs Barmherzigkeit gegenüber den Opfern der Explosion. "Beileid an die brüderlichen und freundlichen Menschen in #Lebanon. Wir hoffen, dass es keine Verluste mehr gibt. Wir sind bereit, unseren libanesischen Brüdern und Schwestern in jeder Hinsicht zu helfen", sagte Çavusoglu.

Zwei türkische Staatsangehörige bei Explosion in Beirut verletzt

Zwei türkische Staatsangehörige erlitten bei einer Explosion, die Beirut erschütterte, leichte Verletzungen, teilte das türkische Außenministerium am späten 4. August mit. Das Ministerium sagte, dass ihr Gesundheitszustand genau überwacht werde und sprach den Menschen im Libanon das Beileid aus. "Mit tiefer Trauer wurde bekannt, dass heute bei den Explosionen im Hafen von Beirut viele libanesische Brüder starben oder verletzt wurden", hieß es.

(be)

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