Symbolbild: imago images / Depo Photos

Präsident Erdogan telefoniert mit Präsident Rouhani

23.10.2020 13:50 Uhr

Am Donnerstag führte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ein Gespräch mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Rouhani. Themen waren unter anderem der Berg-Karabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan, die Entwicklungen in Syrien, die Weiterentwicklung der türkisch-iranischen Beziehungen sowie die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus.

Erdogan betonte, dass die Angriffe Armeniens gegen die Zivilbevölkerung Aserbaidschans "Kriegsverbrechen" seien, heißt es in der Erklärung des Kommunikationsdirektorats. Er betonte auch, dass es wichtig sei, an einem Punkt zu stehen, der in dieser Frage zwischen richtig und falsch unterscheide. Während des Telefongesprächs erklärte Erdogan, dass die Türkei neben gemeinsamen Interessen die enge Zusammenarbeit und Solidarität mit dem Iran als Voraussetzung für nachbarschaftliche Beziehungen betrachte.

Türkische und russische Diplomaten diskutieren Libyen und Syrien

Die stellvertretenden Außenminister der Türkei und Russland, Sedat Önal und Mikhail Bogdanov, sind am Donnerstag in der russischen Hauptstadt Moskau zusammengekommen, um unter anderem über die Situation in Libyen und Syrien zu diskutieren, wie aus einer Mitteilung des russischen Außenministeriums hervorgeht.

Die Diplomaten stellten während des Treffens fest, dass bei den innerlibyschen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Verhandlungen Fortschritte erzielt wurden. Önal und Bogdanov betonten die Bedeutung des Dialogs zwischen Libyern, der im Einklang mit den Entscheidungen der Berliner Konferenz und des Sicherheitsrates der Vereinigten Staaten steht.

(be)

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