Symbolbild: imago images / Xinhua

Präsident Erdogan telefoniert mit EU-Ratspräsident Michel

13.10.2020 10:00 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat ein Telefonat mit dem EU-Ratspräsidenten Charles Michel geführt. In dem Gespräch erörterte man die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU sowie regionale Fragen, insbesondere Entwicklungen im östlichen Mittelmeer.

Wie aus einer Erklärung des türkischen Kommunikationsdirektorats hervorgeht, habe der türkische Präsident die Wichtigkeit betont, dass die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei "wiederbelebt" werden und die EU ihre Verpflichtungen aus dem EU-Türkei-Abkommen vom 18. März 2016 erfüllen müsse. Man erwarte Fortschritte bei der Visaliberalisierung und der Zollunion.

Präsident Erdogan unterstrich, dass die Türkei hinsichtlich der vorgeschlagenen Konferenz zum östlichen Mittelmeer konkrete Schritte für die Durchführung der Konferenz von der EU erwarte. Zu dem Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan in der Region Berg-Karabach erklärte Erdogan, dass Armenien mit dem Angriff auf die aserbaidschanische Stadt Tavuz, die an Erdgas- und Ölpipelines liege und dem Angriff auf Ganja auch die Energieversorgungssicherheit Europas gefährde.

(be)

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