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Präsident Erdogan: Neue Epoche mit Justiz- und Wirtschaftsreformen

14.11.2020 9:09 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte eine neue Phase in Wirtschaft und Justiz mit Reformpaketen an und forderte ausländische Investoren auf, neue Investitionen in der Türkei zu tätigen.

"Auf den [Finanz-]Märkten gibt es positive Bewegungen. Ich fordere lokale und internationale Investoren auf, unserem Land zu vertrauen und neue Investitionen zu tätigen“, sagte Erdogan am 13. November.

Neue Strategie für das Wirtschafswachstum

Erdogan hat am Mittwoch im Zuge der überraschenden Umwälzungen unter den wirtschaftspolitischen Entscheidungsträgern eine neue Strategie für das Wirtschaftswachstum zugesagt, wobei die türkische Lira seitdem an Wert gewonnen hat. "Wir beginnen die Reformperiode unter Berücksichtigung des Zeitraums, den unser Land in der Wirtschaft durchlaufen hat", erklärte der Präsident. "Im engen Dialog mit den Ministerien, Institutionen sowie den relevanten Sektoren starten wir eine neue Reform-Ära in Wirtschaft und Recht."

"Wir beginnen eine neue Mobilisierung. Unsere Priorität wäre es, die Inflation auf einen einstelligen Wert zu senken", sagte Erdogan und fügte hinzu, dass die Erhöhung der Beschäftigung und damit die Beseitigung der Sorgen der Bürger auch eine ihrer Hauptprioritäten sei.

Kein "endloser Kredit" beim Volk

"Unsere Pakete bezüglich der neuen Reformbestimmungen werden fortgesetzt. Wir werden uns bemühen, dem Parlament nach den Haushaltsdiskussionen Vorrang einzuräumen. Auch der Menschenrechtsaktionsplan genießt Vorrang", erklärte er. "Gehen Sie nicht davon aus, dass der Kredit, den unsere Nation uns gewährt, endlos ist", betonte Präsident Erdogan und forderte die Parteimitglieder auf, ihr Bestes zu geben, um den Forderungen der Bürger gerecht zu werden.

"An dem Tag, an dem wir das Wunder in uns selbst sehen, uns von der Nation abwenden und unseren eigenen Berechnungen folgen, wird die Mission dieser Partei vorbei sein. Wir sind in einer solchen Zeit, dass das Schicksal der AK-Partei und das Schicksal des Landes fast integriert sind", erklärte Erdogan.

Wenn die AKP die Türkei verliere, würde sie "in die Grube der Unsicherheit und Instabilität hineingezogen" werden, wenn die Türkei verliere, würde "die AK-Partei abgerissen", unterstrich der türkische Präsident.

(be)

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