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Präsident Erdogan gedenkt Putschversuch von 15. Juli 2016

15.7.2020 21:04 Uhr, von Andreas Neubrand

Erdogan hat die türkischen Abgeordneten aufgefordert, zusammen mit den "anderen Patrioten des Landes" die Ziele seiner Regierung für 2023 und 2053 zu erarbeiten.

"Lassen Sie uns gemeinsam unsere Vision für 2023 und 2053 aufbauen. Lasst uns gemeinsam eine glänzende Zukunft für die Türkei aufbauen und unsere Erinnerung an unsere Märtyrer bewahren", sagte er anlässlich des Tages der Demokratie und nationaler Einheit am 15. Juli.

Vierter Jahrestag des Putsches

Die Türkei feiert den vierten Jahrestag des Putschversuchs am 15. Juli 2016 mit einer Reihe von Gedenkveranstaltungen zu Ehren derjenigen, die im Kampf gegen die Putschisten gestorben sind.

Erdogan legt einen Kranz an einem Denkmal im Präsidentenkomplex nieder, begleitet von "Veteranen", die gegen die Putschisten kämpften.

15. Juli ist wichtiges Datum für die Türkei

Der 15. Juli ist ein wichtiges Datum für die Türkei, betonte er. "Was in Malazgirt geschah, geschah an einem 15. Juli. Die Eroberung Istanbuls geschah an einem 15. Juli. Was in Canakkale geschah, geschah an einem 15. Juli. Wer versucht, den 15. Juli zu diskreditieren tut dies, um der Geschichte der Türkei zu schaden", erklärte er.

Er erklärte auch, dass dahinter die FETÖ stecke, die versuche, den Staat und die Gesellschaft zu infiltrieren. Aus diesem Grund müsse jeder Bürger wachsam sein. Den Putschversuch bezeichnete er als das Schlimmste, was der Türkei in den letzten tausend Jahren passiert ist.

Keine FETÖ in der Armee

Am 15. Juli 2016 setzte eine Gruppe innerhalb des Militärs Panzer, Kampfflugzeuge und Hubschrauber ein, um die Regierung zu stürzen. Bei dem Putschversuch starben insgesamt 251 Menschen. 2.200 wurden verletzt.

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