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Präsident Erdogan: Ausgangsbeschränkungen für U-20, 31 Städte abgeriegelt

3.4.2020 20:32 Uhr

Kurz nach der Pressekonferenz des Gesundheitsministers Fahrettin Koca hat sich auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan an die Nation gewandt und neue Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verkündet. Darunter fallen unter anderem Ausgangsbeschränkungen für unter 20-Jährige, die Abriegelung der 30 größten Städte plus Zonguldak sowie eine Maskenpflicht.

Ausgangsbeschränkungen für Unter-20-Jährige

Wie der türkische Präsident am Freitagabend verkündete, gelten die Ausgangsbeschränkungen ab sofort nicht mehr nur für Bürger über 65 Jahren, sondern auch für alle, die nach dem 1. Januar 2000 geboren wurden.

Dabei bezieht sich die Ausgangsbeschränkung hauptsächlich auf öffentliche Plätze und Parks.

Großstädte werden abgeriegelt

Ab Mitternacht werden in den 30 größten Städten der Türkei sowie Zonguldak – wo besonders viele Lungenkrankheiten auftreten – die Ein- und Ausfahrten kontrolliert. Niemand darf mehr für private Zwecke in die Städte rein oder aus den Städten raus fahren.

Davon ausgeschlossen seien Lebensmittel- und andere wichtige Lieferungen. Diese Regelung solle vorerst für die nächsten 15 Tage gelten.

Maskenpflicht beim Einkaufen

Ab Mitternacht gilt zudem die Pflicht, in Supermärkten und auf Wochenmärkten eine Atemschutzmaske zu tragen. Auch dort, wo mehrere Personen in einem gemeinsamen Raum arbeiten, müssen die Angestellten sich zukünftig mit einer Maske schützen.

Wie der türkische Präsident weiterhin verkündete, werde man ab sofort noch genauer darauf achten, dass die Menschen mindestens drei Schritte Abstand zwischen einander halten müssen. Wer dagegen verstoße, müsse mit Strafen rechnen.

(be)

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