imago images / Cover-Images

Pool im Garten – das gehört zur Planung dazu

5.11.2020 20:15 Uhr

Gerade im Sommer ist ein eigener Pool etwas Tolles, denn so ziemlich jeder von uns kann zur heißen Jahreszeit etwas Erfrischung gebrauchen. Ein Pool im Garten ist jedoch nichts, was einfach so ohne vorherige Überlegungen realisiert werden sollte. Es gibt viele Faktoren, die bei der Planung eine Rolle spielen und einige der relevantesten wollen wir uns hier etwas näher anschauen.

Eine Dusche für das nötige Maß an Hygiene

Es gibt Dinge, die zu einem Pool einfach dazugehören und eine Pooldusche ist eines davon. Eine solche ist aus hygienischen Gründen wichtig, um die Sauberkeit im Pool zu gewährleisten. Zudem trägt eine Dusche vor dem Baden dazu bei, die Wahrscheinlichkeit von Infektionen zu reduzieren. Gerade in Zeiten wie jetzt, wo Hygienemaßnahmen wichtiger denn je sind, sollte niemand diesen Faktor bei der Planung eines Pools außer Acht lassen. Zumal eine Dusche unter freiem Himmel nicht nur aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen von Vorteil ist. Dadurch, dass Schmutzpartikel im Pool reduziert werden, ist der Reinigungsaufwand geringer und das wiederum spart Kosten ein. Ganz zu schweigen von den ästhetischen Vorteilen der Duschen, die sich einfach in jedem Garten gut machen.

Baugenehmigung richtet sich primär nach dem Volumen

Für Maßnahmen im Bereich des Haushalts sind manchmal Baugenehmigungen erforderlich. Ob das bei der Errichtung eines Pools der Fall ist, kann pauschal nicht beantwortet werden, da sich das nach dem jeweiligen Volumen richtet. Normalerweise ist für einen Pool mit einem Volumen von unter 100 Kubikmetern keine Baugenehmigung erforderlich, was jedoch letztendlich gilt, variiert von Bundesland zu Bundesland. Es ist daher wichtig, sich vor der Planung über die geltenden Regelungen zu informieren. Zudem müssen gegebenenfalls weitere Vorschriften eingehalten werden wie beispielsweise der richtige Abstand zum Nachbarsgrundstück.

Standort mit guter Sonneneinstrahlung

Zumindest bei einem großen Garten gibt es bei der Wahl des Standorts einige Möglichkeiten und in jedem Fall ist es wichtig, hierbei nicht vorschnell zu handeln. Am besten ist es, einen Standort auszusuchen, der nach Süden ausgerichtet ist und eine gute Sonneneinstrahlung bietet. Auf diese Weise wird das Wasser durch die Sonne miterwärmt. Zudem ist es selbsterklärend angenehmer, in einer sonnigen Umgebung zu baden als im Schatten. Hinzukommen geringere Kosten für die Erwärmung des Wassers, was auf ein komplettes Jahr hochgerechnet einiges ausmachen kann.

Gründliche Kalkulation der Kosten

Die Kosten für einen Pool im Garten können schnell höher ausfallen als gedacht und eine gründliche Kalkulation ist daher wichtig, um keine böse Überraschung zu erleben. Allerdings geht es hierbei nicht nur um den Kaufpreis, der unter anderem von der Größe des Pools abhängt, sondern auch um weitere Faktoren wie Poolzubehör, Poolheizung, Poolpflege und Wasser.

Regelmäßige Pflege ist unabdingbar

Jeder, der mit der Anschaffung eines Pools liebäugelt, sollte sich im Klaren sein, dass die Poolpflege viel Arbeit erfordert. Ohne regelmäßige Pflege können sich beispielsweise Algen oder Krankheitserreger bilden. Es ist daher wichtig, seinen Pool regelmäßig zu reinigen und die Wasserqualität zu prüfen. Wer sich diese Arbeit nicht machen möchte, sollte vielleicht besser von einem Pool im Garten absehen.

(Hürriyet.de)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.