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Polizeieinsatz nach Bombendrohung in Köln

9.7.2019 13:17 Uhr

Großeinsatz der Polizei bei der Ditib-Zentralmoschee in Köln nach einer anonymen Drohmail. Nachdem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Moschee mit der Polizei Köln in Verbindung gesetzt hatten, wurde die Moschee selbst und das Gelände um die Moschee weiträumig abgesperrt. Davon war ebenso der Öffentliche Nahverkehr betroffen, der mittlerweile aber wieder reibungslos verläuft. Noch ist die Sperrung der Moschee selbst nicht von der Polizei aufgehoben worden.

Um kurz nach 10 Uhr MESZ am Dienstag ist bei der Ditib-Zentralmoschee in Köln eine Drohmail eingegangen. Darin wurde der Moschee mit einem "Großschadensereignis" gedroht, was Rückschlüsse auf ein Bombenattentat zuließ. Die zuständigen Behörden wurden unverzüglich informiert und haben den Komplex weiträumig abgesperrt. Mit rund 50 Beamten inklusive Bomben-Spürhunden war und ist die Polizei vor Ort, welche die Drohmail sehr ernst nahm und entsprechend vorbildlich die übliche Routine bei derartigen Vorgängen abspulte.

Laut Herrn Kreitz, Sprecher der Pressestelle der Polizei Köln, wurde die Moschee durchsucht, ohne dass jedoch Sprengsätze gefunden wurden. Zur aktuellen Stunde wird noch der Tiefgaragenkomplex der Zentralmoschee durchsucht und der Staatsschutz ist involviert. Wann die Sperrung der Moschee aufgehoben wird, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Die Polizei will zuerst jede Gefährdungssituation ausschließen können.

(Hürriyet.de)

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