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Polizei stoppt gleich zwei mutmaßliche verbotene Autorennen

1.5.2019 10:56 Uhr

Am Ostermontag ist eine unbeteiligte Frau durch ein illegales Autorennen in Moers am Niederrhein ums Leben gekommen. Nun hat die Polizei erneut zwei solcher mutmaßlichen Rennen gestoppt, in Duisburg und in Krefeld.

Verletzte habe es in beiden Fällen nur mit viel Glück nicht gegeben, teilte die Polizei mit. In Duisburg seien zwei junge Männer in der Nacht mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde durch die Stadt gerast. Auch in Krefeld fielen zwei Männer auf, die mit hoher Geschwindigkeit durch die Stadt jagden und hätten immer wieder auf die Gegenfahrbahn gesteuert. Weil es in der Nacht sonst kaum Verkehr gab, sei das Rennen glimpflich ausgegangen. Schließlich konnte eine Streifenwagenbesatzung die beiden 22-Jährigen stoppen und ihnen die Führerscheine abnehmen.

Aufheulende Motoren in Krefeld

In Krefeld fielen den Beamten fast zeitgleich zwei Männer auf, die mit laut aufheulenden Motoren nebeneinander an einer Ampel standen und plötzlich losrasten. Mit hoher Geschwindigkeit seien sie durch die Stadt gefahren, hätten dann aber an einer roten Ampel angehalten. Einen 18-Jährigen konnte die Polizei dort stoppen. Sein 20 Jahre alter mutmaßlicher Kontrahent flüchtete zunächst, wurde aber wenig später von einem anderen Einsatzwagen gestoppt. Gegen die vier Männer seien Strafverfahren eingeleitet worden.

(be/dpa)