afp

Polizei sieht rassistisches Tatmotiv bestätigt

18.9.2019 7:59 Uhr

Die Polizei sieht nach ihren Ermittlungen des Angriffs auf eine Moschee bei Oslo am 10. August das rassistische Tatmotiv des 22-jährigen Tatverdächtigen Philip Manshaus bestätigt. Auch der Mord an seiner 17-jährigen Halbschwester habe rassistische Gründe, da sie "asiatischen Ursprungs war".

Dies sagte Polizeisprecher Pal-Fredrik Hjort Kraby am Dienstag dem Fernsehsender TV2. Manshaus wurde am 10. August nach einem Angriff auf eine Moschee in dem Osloer Vorort Bärum festgenommen worden, bei dem ein 65-jähriger Besucher der Al-Nur-Moschee leicht verletzt wurde. Die 17-jährige Johanne Zhangjia Ihle-Hansen, die aus China stammte und von der Partnerin von Manshaus´ Vater adoptiert worden war, wurde nach Angaben der Polizei mit vier Kugeln erschossen. Zunächst war sich die Polizei nicht sicher gewesen, ob Ihle-Hansen aus rassistischen Gründen umgebracht wurde oder weil sie sich den Plänen ihres Halbbruders entgegenstellte. Es gebe jedoch keine Anzeichen dafür, dass ein Kampf stattgefunden habe. Bei einer gerichtlichen Anhörung am 9. September zeigte Manshaus einen Nazi-Gruß.

(be/afp)

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