epa/Aleksander Kozminski

Polen: 13 Minenarbeiter gerettet, einer wird noch vermisst

30.1.2019 6:59 Uhr

Nach dem durch ein Erdbeben ausgelösten Grubenunglück im Westen Polens konnten 13 der 14 verschütteten Kumpel aus der Kupfermine Rudna gerettet werden. Enige von ihnen sind verletzt. Nach einem Minenarbeiter wird weiter gesucht, teilte das Bergbauunternehmen KGHM mit.

Das Unglück wurde durch ein Erdbeben der Stärke 4,1 ausgelöst. Zum Zeitpunkt des Bebens befanden sich 32 Bergleute im betroffenen Grubenbereich, zunächst galten14 von ihnen als vermisst.Nach Angaben einer Konzernsprecherin wurden zwei Bergleute in ein Krankenhaus eingeliefert, vermutlich mit gebrochenen Beinen. Zwei weitere Arbeiter sollten ebenfalls in eine Klinik gebracht werden, einer von ihnen mit einem gebrochenen Arm.

Europas größte Kupfermine

Rudna ist Europas größte Kupfermine und eine der größten weltweit. Das Bergwerk liegt nördlich von Polkowice in Niederschlesien, rund 100 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Es hat elf Schächte, der längste von ihnen reicht 1250 Meter in die Tiefe. Bei einem Unglück im November 2016 kamen in der Kupfermine acht Bergleute ums Leben.

(be/afp)