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Pink Floyd hilft, zwei entführte Kinder aus Syrien zurück nach Trinidad zu bringen

21.1.2019 22:02 Uhr

Zwei Jungs aus Trinidad und Tobago wurden von ihrem Vater nach Syrien ins "Kalifat" des IS verschleppt. Mit Hilfe der Gründer der Band Pink Floyd wurden die Jungs zurückgebracht.

"Die beiden Kinder wurden vor einigen Monaten aus der Gegend um Raka befreit", sagte Fener al-Kait von den teilautonomen kurdischen Behörden in Syrien. Das Wiedersehen wurde durch die finanzielle Unterstützung des Pink-Floyd-Gründers Roger Waters ermöglicht. Der siebenjährige Ayyub und sein elfjähriger Bruder Mahmud seien im Juni 2014 von ihrem Vater aus Trinidad gekidnappt und ins "Kalifat" des sogenannten Islamischen Staates (IS) gebracht worden, erklärte Menschenrechtsanwalt Clive Stafford-Smith. Der Vater sei als IS-Kämpfer mit einer anderen Frau verheiratet gewesen, sagte al-Kait. Stafford-Smith erklärte, er habe die Mutter der beiden ausfindig gemacht. Dann habe er mit Roger Waters, dem Gründer der berühmten Rockband Pink Floyd, gesprochen.

Alles bezahlt und Mutter eingeflogen

"Er hat zugestimmt, für alles zu zahlen und hat die Mutter aus Trinidad eingeflogen", sagte der Anwalt. Kurdisch geführte Truppen haben hunderte ausländische IS-Kämpfer festgesetzt und kümmern sich auch um deren mehr als 1200 Kinder und 500 Frauen. Die Kurden haben die Heimatländer wiederholt dazu aufgerufen, die Menschen zurückzuholen. In vielen westlichen Ländern trifft diese Forderung aber auf Ablehnung.

(be/afp)