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Philippiner nutzen Vulkanasche für Ziegelsteinen-Produktion

18.1.2020 20:08 Uhr

Nach dem Vulkanausbruch auf den Philippinen zeigen sich die Menschen dort erfinderisch: Die Asche des vor knapp einer Woche ausgebrochenen Vulkans Taal wird nun mit Sand, Zement und Plastikmüll vermischt und zu Ziegelsteinen für Bauprojekte verarbeitet.

"In Zeiten wie diesen zeigt sich unsere Kreativität", sagte der Bürgermeister der Stadt Binan, Arman Dimaguila. Den Angaben zufolge werden so täglich 5000 Ziegelsteine für lokale Bauprojekte produziert.

Die unweit vom Vulkan gelegene Stadt Binan war durch den Ausbruch von einer Ascheschicht überzogen worden. "Anstatt den Ascheregen einfach irgendwo zu sammeln, sind wir in der Lage, ihn in etwas Nützliches zu verwandeln", sagte der städtische Umweltbeauftragte Rodelio Lee. Darüber hinaus werde dabei auch noch weggeworfenes Plastik recycelt. Plastikmüll ist ein großes Problem auf den Philippinen.

Die Inseln liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring - deshalb sind Erdbeben und Vulkanausbrüche dort nicht ungewöhnlich. Aus dem Vulkan Taal waren Lava und 15 Kilometer hohe Aschewolken empor getreten. Mehr als 70.000 Menschen mussten deshalb ihre Häuser verlassen.

(gi/afp)

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