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Pferdekutschen im Kurort Kusadasi verboten

15.5.2019 17:13 Uhr

Von Pferden gezogene Kutschen für touristische Fahrten wurden von der örtlichen Gemeinde im ägäischen Bezirk Kusadasi verboten, teilte der Bürgermeister der Kurstadt mit.

"Als Bürgermeister, die Tiere liebt, ich bin froh, der Öffentlichkeit mitteilen zu dürfen, dass die touristischen Aktivitäten mit Pferdekutschen in Kusadasi ab jetzt ein Ende haben werden", sagte Ömer Günel, der Bürgermeister des Ägäis-Bezirks in der Provinz Aydin auf seinem Twitter-Account am 13. Mai. Nach Glückwunschbotschaften von Tierschutzbeauftragten führte Günel in einer Erklärung vom 14. Mai Tierrechts- und Hygieneprobleme als Gründe für das Verbot an.

Asphaltleben für Pferde wider die Natur

"Ich hatte erklärt, dass ich die Rechte und das Leben von Tieren verteidigen werde, wie ich auch die Rechte meiner Mitbürger verteidige. Wir haben mit beiden Seiten, den Tierschützern und den Eigentümern der Pferdekutschen, in der Wahlperiode häufiger das Gespräch gesucht. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es der Natur der Pferde – unserer besten Freunde und Helfern in den vergangenen Jahrhunderten – zuwider läuft, den Dienst auf asphaltierten Straßen zu versehen. Zudem ist sind die Rückstände und Hinterlassenschaften der Tiere unhygienisch", sagte er.

Günel wurde am 31. März zum zweiten Mal in Folge zum Bürgermeister gewählt. In Kusadasi, ein beliebter Ferienort ein Anziehungspunkt für Touristen aus der ganzen Welt, gab es bisher fünf Pferdekutschen, mit denen kurze touristische Touren durchgeführt wurden.

(Hürriyet.de)

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